Donnerstag, 23. Juni 2016

Förderpreis Musik 2016 der Stadt Obernburg

Alle Preisträger des Obernburger Förderpreises Musik, die sich am 12. Juni 2016 einer kompetenten Fachjury stellten.

Die Förderpreisträger (von links) Nicolas Vollmuth sowie Angelina Fath und
Max Pöttcher vom Gitarrentrio mit Luisa Goll, die auf dem Bild fehlt.

Alle ersten Preisträger mit Frank Wittstock, Holger Blüder (von links), Zweiter Bürgermeister Simon Giegerich (fünfter von rechts) und Reiner Hanten (zweiter von rechts)

31 Bewerber in drei Altersgruppen auf insgesamt 12 verschiedenen Instrumenten hatten den Sonntag über gespielt und sich der Bewertung der drei Juroren - allesamt versierte Musiklehrer - gestellt. Alle zwei Jahre findet der Wettbewerb statt, wobei die jungen Nachwuchsmusiker, die teilnehmen, mit ersten, zweiten und dritten Preise

n bedacht werden. Die höchste Auszeichnung, der Förderpreis in Gestalt von zwei von der Partnerstadt Azod gespendeten Porzellangeigen, ging diesmal an den Pianisten Nicolas Vollmuth und das Gitarrentrio Angelina Fath, Luisa Goll und Max Pöttcher.


Die weiteren Ergebnisse sind im Bericht des Main-Echo nachzulesen.


Dienstag, 7. Juni 2016

Scherenschnitte aus Obernburg: filigran und künstlerisch wertvoll

Diesen Scherenschnitt von Freya Speth aus Obernburg habe ich mir ausgesucht, weil die Eule als Symbol der Weisheit bekannt ist. Möge sie mir die Weisheit geben, die ich zum Schreiben schöner Artikel und Bücher benötige.

Dieser Tage wurde ich von einer guten Bekannten darauf aufmerksam gemacht, dass in Obernburg eine Scherenschnittkünstlerin lebt, die laut Aussage der Bekannten "ganz tolle Sachen" macht. Nun, diese Künstlerin kenne ich schon sehr lange, eigentlich schon, seit ich in Obernburg lebe. Sie heißt Freya Speth und hat immer ihr Scherenschnittpapier in unserem Schreibwarenladen mit Buchhandlung gekauft. Den Laden haben wir schon vor über 20 Jahren geschlossen und das Haus,  das noch aus dem 18. Jahrhundert stammt, verkauft. Sie war auch eine der ersten Ausstellerinnen beim Kunsthandwerkermarkt "Handgemacht", den mein Mann (meine zuweilen bessere Hälfte) vor elf Jahren aus der Taufe gehoben hat.

Die Künstlerin Freya Speth.
Nun gut, wir haben einen Termin mit Freya Speth ausgemacht und sie in ihrem hübschen Bungalow im Brennerweg besucht. Es war sehr unterhaltsam, und ich habe viele Dinge erfahren, die ich vorher nicht wusste. Zum Beispiel, dass Frau Speth gebürtige Obernburgerin ist, aber in Oberfranken aufwuchs und wieder durch Heirat an ihren Geburtsort zurückkam. Ihre Scherenschnitte sind wirklich beeindruckend. Sie hat sehr viele davon! Immer wieder bat sie mich darum, sie in ihrem Artikel nicht zu sehr zu loben.

Zum Abschluss durfte ich mir einen ihrer original Scherenschnitte aussuchen. Ich habe eine Eule genommen. Sie passt sehr gut zum Schreiben und zur Buchkunst. Jetzt schaut die Scherenschnitt-Eule vom Regal auf meinem Schreibtisch auf mich herunter. Ob sie mich positiv beeinflusst? - Ich glaube ja, denn ich habe schon lange nicht mehr so viel und mit Freude geschrieben wie in den letzten Wochen!




Obernburger Motive im Scherenschnitt


Das Obere Tor in Obernburg als Scherenschnitt.
Die Annakapelle am Obernburger Friedhof 


Und hier der Artikel aus dem Main-Echo



Übrigens heißt es richtig "Auf den Leuchter stellen". Unter dem Leuchter ist der Scheffel. Aber da die Redewendung so prima passt, habe ich - die Semantiker mögen mir verzeihen - den falschen Begriff gewählt, der aber sicher besser verstanden wird, als wenn ich geschrieben hätte, Frau Speth soll ihr Licht auf den Leuchter stellen - oder?